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Bilderbuch – Klinikum Wahrendorff [2006]
Im Gutshof, wo auch die Mauer im Sommer 2006 bemalt worden ist, entstand auch die Idee, ein BilderBuch zu gestalten. Ein Buch mit Bildern, das für sich betrachtet schon eine Sammlung kleiner Kunstwerke ist und zum anderen eine Grundlage für andere Bewohner zum Aus- und Weitermalen bieten kann.
Zum großen Teil sind die Bildmotive so konkret, daß man über das Gesehene auch zum Erinnern kommt. So ist das Gespräch beim künstlerischen Tun oft genauso wichtig, wie der Entstehungs-Prozess.

Durch meine kunsttherapeutische Arbeit habe ich den Eindruck gewonnen, dass es Bilder braucht, um sich eine Vorstellung machen zu können. Der Hahn auf dem Papier wird untermalt mit Geräuschen. Uns fallen Lieder ein, wo Hähne drin vorkommen. Hähnchenfleisch ist lecker.
Ich bin der Begleiter im offenen mobilen Atelier, Akteure sind die Menschen, die dort leben.
Die Türen des Raumes sind offen, Bewohner gehen vorbei, bleiben stehen. Auf dem Hof unmittelbar vor uns, passiert in den nächsten 90 Minuten so viel – ganz viel davon findet Platz auf den Bildern, in den kleinen Gesprächen zwischen den Bewohnern und mir.
Für mich eine Bereicherung.

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